Aktuelle Nachrichten

Aktuelle Nachrichten

26.04.2017 11:51

Forschungsmillionen für Strukturwandel

Die BTU Cottbus und die Lausitz profitieren von einer Kooperation zwischen dem Land Brandenburg und der Fraunhofer Gesellschaft. Dazu haben beide Seiten heute ein "Memorandum of Understanding" unterzeichnet, mit dem insbesondere der Strukturwandel in der Bergbauregion Lausitz vorangetrieben werden soll. das Land stellt insgesamt 25 Millionen Euro zur Verfügung. Von dem Geld sollen der Aufbau eines neuen Leistungszentrums und die Ansiedlung von Fraunhofer-Projektgruppen an der BTU finanziert werden. So soll die BTU in den Bereichen Biokunststoffe, Biotechnologie und Mikroelektronik gestärkt werden. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit mit Lausitzer Unternehmen, um ihnen neue Wachstumsfelder zu erschließen.

26.04.2017 10:01

Baustein zur Energiewende eingeweiht

Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber hat heute in Cottbus einen Prototypen für ein Energieumwandlungssystem eingeweiht. Der Minister lobte die Mikrogasturbine als wichtigen Baustein einer erfolgreichen Energiewende. Entwickelt wurde das Sytem von den WiL-Mitgliedern Professor Dr. Berg & Kießling GmbH und der BTU Cottbus-Senftenberg. Das Projekt, welches 2014 mit dem Lausitzer WissenschaftsTransferpreis ausgezeichnet wurde, erspart Industriebetrieben durch die Umwandlung von Reststoffen in Energie deren Entsorgung und ermöglicht so zusätzliche Einnahmen. Das Land unterstützt das Forschungsprojekt mit insgesamt 3,7 Millionen Euro.

12.04.2017 12:16

Ehrenring für HWK-Präsident

Ministerpräsident Woidke (li.) und Hans Peter Wollseifer (re.), Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, gehörten zu den Gästen, die Peter Dreißig gratulierten. - Foto: Foto Goethe

HWK-Präsident Peter Dreißig ist für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für das südbrandenburgische mit dem Goldenen Ehrenring ausgezeichnet worden. Der Ehrenring ist die höchste Auszeichnung der Handwerkskammer Cottbus. Peter Dreißig ist die vierte Persönlichkeit, die diese Ehrung seit Gründung der HWK Cottbus im Jahr 1953 erhält. Der Bäckermeister prägt die Interessenvertretung des Lausitzer Handwerks seit über zwei Jahrzehnten, erst als Mitglied des Vorstandes und ab 2001 als Präsident der Handwerkskammer Cottbus.

11.04.2017 12:30

Lausitzer Handwerk auf Hochtouren

Quelle: Konjunkturbericht HWK Cottbus

Die Stimmung im Lausitzer Handwerk ist so gut wie seit der Wende nicht mehr. Historisch niedrige Zinsen und die gute Situation auf dem regionalen Arbeitsmarkt sorgen für eine äußerst robuste Nachfrage nach Handwerksleistungen. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Cottbus (HWK) hervor. 93,1 Prozent der Unternehmer beurteilen ihre Geschäftslage mit gut oder zufriedenstellend. Das ist der höchste Wert einer HWK-Frühjahrskonjunkturumfrage seit der Wende. Getragen wird die gute Stimmung vor allem vom Bau- und Ausbaugewerbe und von den Unternehmen des gewerblichen Bedarfs. In vielen Unternehmen sind die Auftragsbücher sehr gut gefüllt. Allerdings entwickelt sich der Fachkräftemangel immer mehr zur Wachstumsbremse in den Firmen. mehr

31.03.2017 09:36

LEAG verzichtet auf neue Tagebaue

Der Tagebau Jänschwalde wird planmäßig ausgekohlt, auf die Erschließung eines neuen Teilfeldes Jänschwalde-Nord wird jedoch verzichtet. Foto: LEAG

Die LEAG hat bekanntgegeben, dass sie auf die Erweiterung des Tagebaues Jänschwalde-Nord sowie einen Kraftwerksneubau in Jänschwalde verzichtet. Die bestehenden Tagebaue werden weitergeführt, eine Erweiterung der Tagebaue ist in begrenztem Umfang vorgesehen. Die Entscheidung über Welzow-Süd II steht noch aus. Der LEAG-Aufsichtsrat hat am Donnerstag ein Konzept für das Lausitzer Braunkohlenrevier in den kommenden 25 bis 30 Jahren beschlossen. Er schafft damit die Voraussetzungen für Planbarkeit in der Region und für viele Einwohner der Lausitz, die von beziehungsweise mit der Braunkohle leben. Der LEAG-Vorstandsvorsitzende Dr. Helmar Rendez erklärte dazu: „Wir müssen feststellen, dass seitens der Bundespolitik offensichtlich der Wille besteht, Deutschlands Klimaziele im Wesentlichen auf dem Rücken der Braunkohle zu erreichen.“ Weitere Investitionen seien vor diesem Hintergrund unternehmerisch nicht mehr vertretbar. Das Lausitzer Revierkonzept hat keine direkten Auswirkungen auf die Beschäftigtenzahl bei der LEAG. Der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2020, den der neue Eigentümer im vergangenen Jahr erklärt hatte, und die tariflichen Einigungen dazu haben Bestand. Die WiL erklärte in einer Stellungnahme: „Die Entscheidung der LEAG zur Zukunft des Lausitzer Reviers begrüßen wir, sie beendet eine Phase der Unsicherheit sowohl für die Mitarbeiter im Revier als auch für die Menschen in den betroffenen Gebieten. Seitens der Landes- und Bundespolitik fordern wir als WiL, dass sie diese Entscheidungen für die heimische Energienutzung unterstützt. Weitere Einschränkungen für die Tagebaue und die Kraftwerke in der Lausitz sind für die vorhersehbare Zeit kontraproduktiv für eine sichere und kostengünstige Energieversorgung in Deutschland und müssen deshalb unterbleiben.“