Aktuelles aus der Föderlandschaft

 

Die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg informiert über aktuelle Entwicklungen in der Förderlandschaft:

 

Bundesprogramm zur Sicherung von Ausbildungsplätzen gestartet
Im Rahmen des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ bekommen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Ausbildungsjahr 2020/21 ausbildungsplatzbezogene Prämien. Betriebe, die ihr Ausbildungsniveau aufrechthalten bzw. erhöhen, Kurzarbeit für Auszubildende und Ausbildungspersonal vermeiden oder Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen, können nun Prämien und Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit beantragen. Gefördert werden Ausbildungen, die frühestens am 01.08.2020 begonnen haben. Dies gilt auch, wenn der Ausbildungsvertrag bereits früher abgeschlossen wurde. Für die Förderung der Auftrags- und Verbundausbildung können derzeit noch keine Anträge gestellt werden.

Passgenaue Besetzung: Unterstützung bei der Besetzung offener Ausbildungsplätze
Das durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Bundesprogramm „Passgenaue Besetzung“ hilft kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) bei der Besetzung offener Ausbildungsplätze. Derzeit sind rund 160 Beraterinnen und Berater u. a. an den Kammern im Einsatz, um geeignete Jugendliche zu vermitteln. Die Förderung wurde nun um weitere drei Jahre bis Ende 2023 verlängert. Interessierte Kammern und Wirtschaftsorganisationen können sich bis zum 30.09.2020 als Projektträger bewerben.

Aufstiegsfortbildung wird nun stärker gefördert
Seit Anfang August 2020 erhalten Fachkräfte während einer beruflichen Aufstiegsfortbildung deutlich höhere Leistungen im Aufstiegs-BAföG. Mit der in Kraft getretenen Novelle des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) besteht ein Förderanspruch auf jeder der drei aufeinander aufbauenden Fortbildungsstufen, die zum Jahresbeginn eingeführt wurden: Geprüfte/r Berufsspezialist/in, Bachelor Professional und Master Professional. Damit können nun bis zu drei Fortbildungen gefördert werden. Zudem wurden die Beiträge zu den Kosten der Maßnahme sowie zum Lebensunterhalt deutlich angehoben.

 

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