Wirtschaftsinitiative Lausitz begrüßt die Initiative von Bund und Land neue Arbeitsplätze der öffentlichen Verwaltung in der Lausitz anzusiedeln

 

Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH und die Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. haben bereits im Sommer 2017 in einem gemeinsamen Positionspapier die Forderung aufgestellt, Arbeitsplätze von Bund und Land in der Lausitz anzusiedeln. Damit soll dem Arbeitsplatzverlust im Bergbau und den Kraftwerken entgegengewirkt werden und den jungen Menschen eine Perspektive in der Region eröffnet werden. Als ein konkretes Beispiel ist damals schon die Knappschaft genannt worden.

 

Der Vorschlag des Bundesarbeitsministers Heil bei der Knappschaft in Zukunft bis zu 500 weitere Arbeitsplätze anzusiedeln, geht genau in diese Richtung. Dieser Vorschlag eröffnet Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen, für die sonst kaum Angebote in der Region bestehen.

 

Genauso begrüßt die Wirtschaftsinitiative Lausitz die Entscheidung der Landesregierung Brandenburg, das Kulturministerium und weitere Dienststellen in Cottbus anzusiedeln. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um neue und qualifizierte Arbeitsplätze in der Region anzubieten. Gut ist, dass dieser Vorschlag auch von den Repräsentanten der CDU, Prof. Schierack und Dr. Schulze sowie dem Oberbürgermeister Kelch, unterstützt wird.

 

Die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation, auch über Video, werden es möglich machen, die Entfernung zwischen Cottbus und Potsdam zu überbrücken, so wie dies heute schon in vielen Unternehmen und Institutionen üblich ist. Dass sich der Personalrat in Potsdam gegen diesen Vorschlag wendet, ist völlig normal, alles andere wäre verwunderlich.

 

Die Wirtschaftsinitiative fordert die Lausitzer Institutionen auf, die beiden Vorschläge tatkräftig zu unterstützen, damit sie nicht zwischen Potsdam und Berlin und Cottbus zerredet werden und am Ende nichts passiert. Das wäre sonst ein riesiger Fehlschlag für die Menschen der Region.

 

 

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