Genehmigung des Entwicklungsplans 2025 der Hochschule Zittau/Görlitz

Handwerkskammer Cottbus

Die Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG) hat ihre Planungen bis zum Jahr 2025 unter Dach und Fach. Nachdem der Senat in seiner Sitzung im März den Entwurf des Rektorates beschlossen hatte, wurde dieser nun auch vom Hochschulrat in dessen Mai-Sitzung genehmigt.

 

Als wichtigste strategische Aufgabe der nächsten Jahre hat die HSZG ihre Rolle für den Strukturwandel der Lausitz identifiziert.

Der avisierte Ausstieg aus der Braunkohleverstromung beinhaltet enorme Herausforderungen. Die Region steht vor einem wirtschaftsstrukturellen Umbruch, der in seiner Dimension an den der 90-er Jahre heranreicht. Die HSZG will ihren Beitrag leisten, dass sich in der Lausitz ein wirksames Innovationsfeld etabliert, das gleichermaßen technologische wie auch soziale Innovationen umfasst. Es geht zugleich um die Erforschung und Entwicklung effizienter, wettbewerbsfähiger Fertigungstechnologien, Produkte und Systeme als auch um innovative Arbeits- und Sozialmodelle zur Gestaltung attraktiver und nachhaltiger Lebenswelten unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten und Potenziale.

 

Um diese Rolle auszufüllen, setzt die HSZG auch weiterhin auf ihr breites Fächerspektrum von über 40 Studienangeboten. Neue Studiengänge werden in den Angewandten Pflegewissenschaften, den Angewandten Naturwissenschaften und der Pharmazeutischen Biotechnologie eingerichtet, hinzu kommt der neue Vertiefungsbereich Cyberphysische Systeme, der auf technologische Entwicklungen rund um Industrie 4.0, aber auch auf Assistenzlösungen für ein selbstbestimmtes Leben (AAL) von z. B. älteren Menschen fokussiert.

 

Ein verstärktes Augenmerk – und damit auch ein stärkerer Mitteleinsatz – wird auf die Aufgabenbereiche Forschung, Transfer und Innovation gelegt. Hier sieht die HSZG die größten Gestaltungsmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven basierend auf ihren bisherigen wettbewerblichen Erfolgen.

 

Die vollständige Pressemitteilung erhalten Sie hier

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