Lausitzer WissenschaftsTransferpreisträger 2019 stehen fest

Insgesamt 11.000 Euro erhalten die Preisträger des Lausitzer WissenschaftsTransferpreises LWTP im Rahmen der Preisverleihung in diesem Jahr. Die Wirtschaftsinitiative Lausitz hat bereits zum achten Mal den LWTP an drei Kooperationsprojekte aus der Region vergeben. Mit dem LWTP ehrt die Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. (WiL) besonders herausragende Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Ziel ist es, diese Projekte in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

 

Am Montagabend nahmen die Vertreter der beteiligten Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen an der Preisverleihung bei der DEKRA Automobil GmbH in Klettwitz teil und die Preisträger ihre Auszeichnungen entgegen.

 

„In diesem Jahr war die Entscheidung der Jury besonders schwer. Alle Projekte hatten eine ausgesprochen hohe Qualität. Mein Dank geht an die Teilnehmer für die Einreichung ihrer Projekte beim LWTP. Es war nicht leicht, die besten zu küren, daher gibt es in diesem Jahr zwei zweite Plätze, um dies auch im Jury-Votum auszudrücken. Die Themen sind so vielfältig, wie die Wirtschaft in der Lausitz, eine Tatsache, die mich auch weiterhin positiv in die Zukunft blicken lässt.“, so Michael Schulz, WiL-Geschäftsführer.

 

„Ich gratuliere allen Teilnehmern des Wettbewerbes, besonders den Preisträgern. Sie haben bewiesen, dass eine Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft allerbeste Früchte tragen kann. Der LWTP ist die optimale Plattform für beide Seiten: Er fördert das wissenschaftliche Renommeé der Universitäten und Hochschulen, gleichzeitig wird die Leistungsfähigkeit der Unternehmen in der Öffentlichkeit herausgestellt. Herzlichen Glückwunsch!“, sagt Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH und LWTP-Juryvorsitzender.

 

Der erste Preis in Höhe von 5.000 Euro ging an das Projekt „Antriebssysteme und Energiewandler der Zukunft“ der Prof. Dr. Berg & Kießling GmbH (B+K), der Euro-K GmbH (Euro-K) und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Der Preis wurde von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gestiftet.

Im Rahmen des Projektes wurden Spitzentechnologien (u.a. spezielle Gasturbinen) produziert und vermarktet. Dabei entstanden eine Vielzahl von neuen Entwicklungs-, Ingenieurs- und Produktionsarbeitsplätzen und es wurden weitere wissenschaftliche, wirtschaftliche und strukturelle Vorrausetzungen für zukünftige Projekte geschaffen.

 

In diesem Jahr gab es zwei zweite Preise, jeweils mit 3.000 Euro dotiert: Die „Entwicklung eines neuartigen adaptiven Faserverbund-Rotorblattes unter Ausnutzung anisotroper Koppeleffekte zur Erhöhung der Leistungsausbeute sowie eines zugehörigen hocheffizienten Fertigungsprozesses für (kleine) Windenergieanlagen“, ein Projekt der EAB Gebäudetechnik Luckau GmbH und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) ist einer der Zweitplatzierten. Der Preis wurde von der LEAG gestiftet.

 

Das Ziel des Projektes bestand in der Entwicklung von neuartigen Rotorblättern für Windenergieanlagen gesteigerter Leistung. Diese Optimierung konnte unter anderem durch die Verbesserung der Form der Rotorblätter erreicht werden.

 

Ebenfalls einen zweiten Preis, mit 3.000 Euro dotiert, erhält das Projekt „Vom Draht zum individuellen Bauteil der Kjellberg Finsterwalde Schweißtechnik und Verschleißschutz-systeme GmbH und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Der Preis wurde von der BASF Schwarzheide GmbH gestiftet. Im Rahmen des Projektes wurde eine benutzerfreundliche robotergeführte Fertigung im Metall-3D-Druckverfahren zur Herstellung von individuellen Bauteilen entwickelt. Auf diese Weise kann die Produktion von Bauteilen in geringen Stückzahlen kostengünstig umgesetzt werden.

 

 

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