Neue Arbeitsplätze für die Lausitz

Kommentar von Klaus Aha

 

Die Wirtschaftsinitiative Lausitz begrüßt die Initiative von Bund und Land, neue Arbeitsplätze der öffentlichen Verwaltung in der Lausitz anzusiedeln.

 

Bereits im Sommer 2017 haben die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH und die Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. in einem gemeinsamen Positionspapier die Forderung aufgestellt, Arbeitsplätze von Bund und Land in der Lausitz anzusiedeln. Damit soll dem Arbeitsplatzverlust im Bergbau und den Kraftwerken entgegengewirkt werden und den jungen Menschen eine Perspektive in der Region eröffnet werden. Als ein konkretes Beispiel ist damals schon die Knappschaft genannt worden.

 

Der Vorschlag des Bundesarbeitsministers Heil bei der Knappschaft in Zukunft bis zu 500 weitere Arbeitsplätze anzusiedeln, geht genau in diese Richtung. Dieser Vorschlag eröffnet Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen, für die sonst kaum Angebote in der Region bestehen.

 

Genauso begrüßt die Wirtschaftsinitiative Lausitz die Entscheidung der Landesregierung Brandenburg, weitere Landesbehörden und insbesondere ministerielle Aufgaben in Cottbus anzusiedeln. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um neue und qualifizierte Arbeitsplätze in der Region anzubieten. Gut ist, dass dieser Vorschlag auch von den Repräsentanten der CDU, Prof. Schierack und Dr. Schulze sowie dem Oberbürgermeister Kelch, unterstützt wird.

 

Die Möglichkeiten der digitalen (Video-) Kommunikation werden es möglich machen, die Entfernung zwischen Cottbus und Potsdam zu überbrücken, so wie dies heute schon in vielen Unternehmen und Institutionen üblich ist.

 

Die Wirtschaftsinitiative fordert die Lausitzer Institutionen auf, die beiden Initiativen tatkräftig zu unterstützen, damit sie nicht zwischen Potsdam und Berlin und Cottbus zerredet werden und am Ende nichts passiert. Das wäre sonst ein riesiger Fehlschlag für die Menschen der Region.

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