TuWaS! - Technik und Naturwissenschaften an Schulen

 

 

Eine Initiative, um Grundschüler für Naturwissenschaft, Mathematik und Informatik sowie Technik zu begeistern.

 

Das Projekt Technik und Naturwissenschaften an Schulen (TuWaS!) des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und der Freien Universität Berlin soll Grundschüler für die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) begeistern. Dabei ermöglicht TuWaS! Schülern das Experimentieren an modernen Unterrichstmaterialien in enger Verbindung mit gezielten Lehrerfortbildungen. So erhalten Schülerinnen und Schüler bereits in der Grundschule die Möglichkeit, im Unterricht z.B. unbekannte Stoffe mittels chemischer Tests zu analysieren, elektrische Schaltkreise zu bauen oder Fahrzeuge zu planen und zu konstruieren.

 

Initiiert und gefördert wird das Projekt u.a. von Unternehmen, Kammern und Verbänden und weiteren Partnern aus der Wirtschaft.  Während das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport das Programm dabei mit Personal- und Sachmitteln unterstützt, ermöglicht die finanzielle Unterstützung aus der Wirtschaft den Ankauf der Experimentiereinheiten für die Grundschulen.

 

Den Flyer zum Projekt erhalten SIe hier.

Schulen

 

Im ersten Schulhalbjahr 2019/2020 startet TuWaS! an den ersten fünf Schulen in der Lausitz:

 

an der Erich Kästner Grundschule in Cottbus, der Grundschule Schwarzheide Wandelhof, der Grundschule Geschwister Scholl in Spremberg, der Regenbogen-Grundschule in Senftenberg und dem Grundschulzentrum Robert Reiss in Bad Liebenwerda. Für das darauffolgende Schuljahr ist eine Ausweitung auf weitere Schulen und auf die sächsische Lausitz vorgesehen.

 

Experimentiereinheiten

 

Die Themen sind für unterschiedliche Klassenstufen konzipiert. Jede Einheit umfasst Experimentiermaterial für 30 Kinder sowie Lehrerhandbücher für die Vorbereitung jeder Unterrichtsstunde. Ein "Roter Faden" führt durch die 16 aufeinander aufbauenden Lektionen.

 

Ein roter Faden führt die Lehrkräfte durch die 16 aufeinander aufbauenden Lektionen jeder Experimentiereinheit. Schülerinnen und Schüler können somit kontinuierlich etwa sechs bis acht Wochen zu einem Thema aus Biologie, Chemie, Physik oder Technik fachübergreifend experimentieren. Sie lernen in Teams zu arbeiten. Lernausgangslage und Lernstand der Kinder am Ende der Einheit zu erfassen, gehören ebenso zum Konzept wie das Führen eines Lerntagebuchs. Eine naturwissenschaftlich basierte Sprachbildung der Kinder wird somit auf natürliche Weise gefordert und gefördert.

 

Jede Einheit beinhaltet ein Lehrerhandbuch. Es informiert ausführlich über das didaktische Konzept, beleuchtet fachliche Hintergründe und liefert praktische Tipps für die Vorbereitung der Unterrichtsstunden. Ab der dritten Klasse gibt es zusätzlich Schülerhefte, die ein selbstständiges Arbeiten der Schüler ermöglichen.

 

Übersicht der Experimentiereinheiten nach Fachrichtungen für die einzelen Klassenstufen:

 

 

Weitere Informationen zum Projekt erhalten sie hier.

Unterstützer