Preisträger des LWTP 2018

Die Wirtschaftsinitiative Lausitz hat den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Lausitzer WissenschaftsTransferpreis LWTP an drei Kooperationsprojekte aus der Region vergeben. Mit dem LWTP ehrt die Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. (WiL) besonders herausragende Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

1. Preis - 5.000 Euro

IT-Sicherheit der digitalen Prozessleit- und Prozessrechensysteme

 

Projektbeteiligte: Lausitzer Energie Kraftwerke AG und die BTU Cottbus-Senftenberg, Lehrstuhl Rechnernetze und Kommunikationssysteme

 

Projektbeschreibung: Die Sicherheit von kritischen Infrastrukturen, wie z.B. die Energie- und Wasserversorgung werden immer stärker durch informationstechnische Systeme überwacht und halb- oder vollautomatisch gesteuert. Durch Cyberangriffe werden diese Infrastrukturen immer stärker gefährdet und müssen daher unter verschiedenen Sicherheitsaspekten betrachtet werden. Die Lausitzer Energie Kraftwerke AG und die BTU haben sich im Rahmen Ihres Projektes mit der IT-Sicherheit der digitalen Prozessleit- und Prozessrechensysteme befasst.

2. Preis - 3.000 Euro

Hoch effizientes Leichtbau-Wärmeübertragunssystem durch gezielte Ausnutzung der hohen anisotropen Wärmeleitungseigenschaften bei Kohlenstofffaser-Verstärkten-Kunststoffen (CFK)

 

Projektbeteiligte: TTZ GmbH & Co. KG und die BTU Cottbus-Senftenberg, Fachgebiet Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen

 

Projektbeschreibung: Durch den Einsatz von dünnwandigen kohlenstofffaserbasierten Kunststoffhalbzeugen lassen sich Wärmeübertragungssysteme mit deutlich reduziertem Gewicht und höherer Wärmeleitfähigkeit umsetzen.

3. Preis - 2.000 Euro

Beton hoch drei - Verbundforschungsprojekt zur Entwicklung eines Stab-Knoten-basierten räumlichen Fachwerksystems als Grundlage für den Bau von Stromgittermasten in Beton-Fertigteil-Bauweise

 
Projektbeteiligte: Mattig & Lindner GmbH, die GS Ingenieurdienstleistungen und die BTU Cottbus-Senftenberg, Fachrichtung Baustoff/ Bauchemie/ Betontechnologie

 

Projektbeschreibung: Das Projektteam entwickelte ein Konstruktionssystem für Stromgittermasten aus Beton und hat dabei den Nachweis erbracht, dass das regionale Produkt Beton Stahl als Baustoff bei der Errichtung von Freileitungsmasten für Mittel- und Hochspannungsleitungen ersetzen kann.

Die weiteren Nominierten des LWTP 2018

Schutzkonzept bei Dieselabgasen

Feuerwehr Cottbus, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Die Feuerwehr Cottbus hat mit der BTU Cottbus-Senftenberg ein Schutzkonzept bei Dieselabgasen entwickelt. Das Schadensvermeidungskonzept wurde als Reaktion auf die Neueinstufung von Dieselabgasen als krebserzeugende Gefahrstoffe erarbeitet.

 

 

Digitalisierung eines Tagebaugroßgerätes

Actemium BEA GmbH, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

In der Kooperation der Actemium BEA GmbH mit Sitz in Spremberg und der BTU beschäftigte sich das Team mit der Digitalisierung eines Tagebaugroßgerätes. Unter dem Thema Mining 4.0 steht die Echtzeitdarstellung von Prozess- und Bewegungsdaten des Tagebaugroßgerätes im Zentrum der Kooperation.

 

 

Entwicklung eines neuartigen Baustoffheizsystems

Zinke-Oekoengineering, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Der Entwicklung eines neuen Heizsystems auf Basis von kohlefaserverstärkten Flugasche-Compounds widmet sich das Projekt von Zinke-Oekoengeneering mit der BTU. Das Team untersucht Möglichkeiten und Fertigungstechnologien von kohlefaserbasierten modifizierten Baustoffen für elektrische Heizsysteme.

 

 

Sichtbereichsuntersuchungen an Fahrzeugen

Wernecke GmbH, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Die Wernecke GmbH und die BTU kooperieren auf dem Sektor der Sichtbereichsuntersuchungen an Fahrzeugen. In einer Studie wurde untersucht, wie Kunden die Lackoberfläche von Fahrzeugen wahrnehmen und auf welche Bereiche sie besonders viel Wert legen, damit sich Dienstleister genau auf diese Bereiche besonders konzentrieren können.

 

 

Lacksysteme mit Mikrokapseln

Druckerei Schiemenz GmbH, Technische Universität Chemnitz

 

Die Kooperation zwischen der Druckerei Schiemenz aus Cottbus und der TU Chemnitz hat die Entwicklung von Lacksystemen mit Mikrokapseln zum Inhalt. Diese Mikrokapseln mit inkorporierten Schmiermitteln dienen zur Verhütung und Identifizierung von Überlastungen in fördertechnischen Anlagen in Druckereien.